Google Formulare als digitales Arbeitsblatt

Mit einem Google Formular lassen sich „digitale Arbeitsblätter“ sehr einfach erstellen, bearbeiten und auswerten. Sie stellen eine Alternative zu PDF-Dateien dar, die ihre eigenen Vorteile besitzen.

Um ein Google Formular zu erstellen, muss man als Lehrer einen kostenlosen Google-Account besitzen, der auch gleich mit einer E-Mail-Adresse und kostenlosem Cloud-Speicherplatz verbunden ist. – Die Schüler selbst brauchen keinen Account und auch ansonsten keine Registrierung durchlaufen.

Mit dem Google-Account meldet man sich auf der Google-Seite an und sucht dann die etwas versteckte Funktion „Formulare“.

Google2  Google3

Weit unten auf der Seite:

Google4.png

 

Link: Google-Formulare

 

Ein Formular kann auf allen Geräten direkt im Browser geöffnet und bearbeitet werden. Damit die Eingaben auch einem individuellen Schüler zuzuordnen sind, müsste z.B. am Anfang eine Namensabfrage eingefügt werden, was natürlich auch für Gruppenergebnisse geeignet ist.

Google5.png

Als „Fragetypen“ stehen neben Texteingaben u.a. Multiple Choice und lineare Skala zur Verfügung. Bilder lassen sich einfügen und auch Videos verknüpfen. So können z.B. Bilder der Kunstgeschichte betrachtet und mit Texteingaben analysiert werden. Leider fehlt hier die Option für das Zeichnen z.B. von Kompositionsmerkmalen. Das geht mit digitalen Arbeitsblättern in Form von PDF-Dateien besser.

Google6

Über eine Vorschau lassen sich die gewählten Elemente aus der Sicht der Schüler betrachten.

Das Verteilen des digitalen Arbeitsblattes erfolgt z.B. über den Link, der dann in Moodle oder in einen QR-Code konvertiert den Schülern zur Verfügung gestellt werden kann.

Google7.png

Nachdem Schüler das Formular ausgefüllt und gesendet haben erscheint ihre Antwort in der Lehrer-Ansicht des Formulars. Falls es der Fragetyp zulässt wird direkt ein Diagramm aus den Antworten aller Schüler zu einer Frage generiert, ansonsten erscheinen die Textlösungen untereinander. Es lassen sich aber auch einzelne Schüler-Formulare durchblättern.

Sollte ein Schüler aus irgendwelchen Gründen nicht digital mitarbeiten können, lässt sich das Formular auch drucken und verteilen.

Kollaborative Aspekte sind hier nahezu ausgeblendet, erst das Vergleichen der Antworten könnte von den Schülern gemeinsam geschehen, nicht nur auf dem TV-Display/Beamer, sondern auch auf ihren Smartphones. Dafür gibt der Lehrer dies auf der Antwortseite mit den Einstellungen frei:

Google 8